unsere Wirte  sagen ...   

Überall finden Sie hier Zeugnisse der Geschichte, von Kunst und Natur. Den Urlaub in diesen Orten zu verbringen, ist wie eine Buchseite mittelalterlicher Geschichte zu betreten. Das Schloss von Ranco, eines der interessantesten der Toskana, verschanzt sich auf einer Anhöhe, die das Tal Cerfone di Ranco beherrscht. Die Befestigung könnte auf das 6. - 7. Jahrhundert zurückgehen, als Byzantiner und Langbarden sich die Herrschaft über diese Gegend streitig 

machten. Das Schloss war im Besitz der Familie Tarlati aus Pietramala ab dem 12. Jahrhundert bis 1439, als es dem berühmten Kondomtiere Baldaccio aus Anghiari zu seiner Vermählung mit Anna Elena Malatesta überlassen wurde.Es wurde schließlich zwei Jahre später nach dem tragischen Tod des Baldaccio (er wurde in dem Palazzo della Signoria zu Florenz ermordet) den Brandaglia verkauft, einer Adelsfamilie aus Arezzo. Als bleibendes Zeugnis seiner früheren Macht wurde es unter anderem als Schloss von Ranco in der Zeichnung des Chiana-Tals von Leonardo da Vinci 1502 sowie in dem Fresko in der Galleria delle carte geografische im Vatikan, das eine Landkarte der Toskana darstellt. Ausgehend von den eindrucksvollen Ruinen des Schlosses kann man auf Entdeckungsreise von über 2000 Jahren lokaler Kultur, von Kirchen und Burgen, von Ortschaften, Bauernhäusern und Wassermühlen starten. Man erreicht außerdem die äußerst kunst- und geschichtsträchtigen Orte der Toskana und Umbriens: Anghiari (Km9), Sansepolcro (Km12), Monte Santa Maria Tiberina (Km15), Monterchi - berühmt durch die Madonna del Parto von Piero della Francesca (Km7), Città di Castello mit einer Dauerausstellung von Werken von Alberto Burri (Km12), Perugia (km60), Assisi (Km80), Gubbio (Km45), Cortona mit seinem auf der Welt einzigartigen etruskischen Bronze-Leuchter und viele weitere Orte, die etwas weiter entfernt liegen wie Florenz und Siena. Das grüne Umland senkt sich in das wunderschöne Panorama des Cerfone-Tal, das zu einem großen

Teil sichtbar ist. In der Ruhe dieses auch wegen seiner erstaunlichen Aussicht über das Cerfone-Tal zauberhaften Ortes, kann man eine entspannende natürliche Umgebung genießen. Sie werden eine Wirklichkeit neu entdecken, die heutzutage in Vergessenheit zu geraten droht, die aber ein großes Kulturgut darstellt.Dieses alte Tal wird nach dem Bach Cerfone genannt, der frisch und klar zwischen Eichen und Kastanienbäumen 

in majestätischen Wäldern fließt.Diese Wälder sind nicht nur wegen ihrer ausgezeichneten Maronen, sondern auch wegen der Pilze und der Trüffeln von seltener Qualität berühmt. Der Name Cerfone beschwört den umbrischen Gott Cerfo, den Schutzgott der Fruchtbarkeit und der Gesundheit. Für lange Zeit hielt man die Gewässer des Flusses für heilig, da sie auch Unfruchtbarkeit hätten heilen sollten. Diese kleine Zeichnung gibt,

zumindest teilweise, wieder, wie das Schloss um 1300-1400 ausgesehen haben dürfte.Die Anfänge des Schlosses liegen vor dem Jahr 1000 zurück.Seine historische Bedeutung ist zweifelsfrei sehr groß. Auf einem kleinen Hügel gelegen wurde es zur Bewachung der einzigen Verbindung vom Tiberina-Tal nach Arezzo gebaut und hat durch die Jahrhunderte die Grenzen des Staates von Arezzo bewacht. Gerade wegen seiner Lage glaubt man, dass der Ort bereits seit der Römerzeit Versorgungs- sowie Rastplatz für die Wanderer war. Aber wir werden uns sehr freuen, Ihnen persönlich die Geschichte dieser Orte zu erzählen.

Castello intorno al 1300-1400
 
 

 

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