Auf die Frage wo die Falknerei geboren sei, können wir mit Bestimmtheit  noch nicht antworten.

Die Hypothesen zeigen als Wiege der Falknerei China oder sogar Mesopotamien, zwischen dem Tigris und dem Euphrat.

Was die Ägypter betrifft, weisst man  jetzt Bescheid über ihre Verehrung des heiligen Falken, und das auf Grund von der Bezeugung geschrieben auf dem Täfelchen von Narmer, das auf die erste Dynastie zurückreicht.

Vielleicht handelt es sich um die älteste Falkendarstellung auf Stein.
 
Auf jedem Fall braucht man sich daran zu erinnern, dass die Ägypter betrachteten den heiligen Falken als eine Gottheit,diejenige des Gottes Horus, und deswegen war der Falke kein Gegenstand von Jagt, obwohl sie schon verschiedene Tiere gezähmt hatten.
Im XIII Jahrhundert gab Brunetto Latini  in seinem “Tesoro” einige Falknereikenntnisse. Dante Alighieri, immer im XIII Jahrhundert in Verse bringt:
“Die Seele,
die an dem Ruf rennt, ähnelt dem Falken, der fliegt
nach der Beute; wie der Wanderfalke, der zum ersten
sie betrachtet, und dann wendet sich auf dem Ruf und
wegen des Essenwunsches sich vorbeugt. Dem hochmütigen
Geist vergleicht man mit dem ernüchterten Falken . Wie
der Wanderfalke, der lange geflogen ist, ohne Vögel
zum Essen gesehen hat, lässt dem Falkenier sagen: “weh
mir, du fällst hin” fliegt herab und sich weg von
seinem Meister niederlässt.”
 
In dem Mittelalter und in der Renaissance war die Falknerei kein Vorrecht der vornehmen Herren und Damen, sondern wird auch von Bischöfe und Äbte ausgeübt. Nach dem Brauch jener Zeit brachte man Falken während der heiligen Gottesdienste in die Kirche.

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